Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin


Bald nach ihrer Gründung vor 40 Jahren führen Die Toten Hosen die Stasi an der Nase herum. Die wilde Kombo aus dem Westen wittert die Chance, gemeinsam mit den Ost-Punks jenseits der Mauer ein Statement gegen das System zu setzen. Und so spielen die Musiker Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Trini ein heute legendäres Geheimkonzert in einer Kirche, mitten in der damaligen DDR. Anlässlich dessen zeigt eine neue TV-Dokumentation der ARD die Anfangszeit der Punkrocker als „Auswärtsspiel“. „Der Film erinnert uns sehr gut daran, warum es uns überhaupt gibt“, sagt Sänger Campino, „ein besseres Geburtstagsgeschenk kann ich mir nicht vorstellen.“

In ihrem grellbunten Tourbus machen sich die Toten Hosen auf in Richtung Ost-Berlin. Die erste Folge katapultiert uns zurück in die Anfangsjahre der Band, in die Zeit des Kalten Krieges. Die Toten Hosen sind Anfang 20 und voller Abenteuerlust. Mit List und guten Kontakten mogeln sie sich in die DDR. Der Punk ist längst dort. 40 Jahre später macht sich die Band aus Düsseldorf noch einmal auf, zu den Stationen und Wegbegleitern ihrer für sie so prägenden Reise.

Am 13. April um 22.50 Uhr im Ersten; seit 10. April, dem Band-Geburtstag, in der ARD-Mediathek.

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