Musik verstehen…


Axel Mikolajczak

STICKS-Chefredakteur Axel Mikolajczak

… ist ein sehr wichtiger und wesentlicher Aspekt beim gemeinsamen Musikmachen mit der Band. Erst wenn man tatsächlich genau weiß, was die Mitmusiker wie, wann, wo und vor allem warum spielen, kann man eigentlich wirklich von einem guten Zusammenspiel reden. Doch nicht nur die musikalische Interaktion unter den Musikern ist wichtig und wesentlich, auch die Intentionen des Künstlers, die Ideen und die Art und Weise, wie diese(r) sie transportiert haben will, sind enorm wichtig für das wirkliche Verstehen der Musik.

All das sind Gedanken, die sich Derrick Wright, der Live-Drummer der immens populären Sängerin Adele, schon immer gemacht hat und worüber er auch im Interview in der aktuellen STICKS-Ausgabe erzählt.

Durch unzählige Auftritte, angefangen vom Spielen in der Kirche mit der Band seines Vaters, über New Yorker Clubgigs mit Bands verschiedenster Styles bis hin zu den Arena- und Stadion-Shows mit Adele hat Derrick gelernt, wie man mit den Musikerkollegen sowie dem Künstler und dessen Musical-Director kommuniziert, um als Team kreativ ein großartiges musikalisches Erlebnis für das Publikum zu schaffen. Dass dazu natürlich auch spieltechnische und musikalische wie soziale Kompetenzen gehören, dürfte eigentlich klar sein. Denn das sind bekanntlich unbedingte Voraussetzungen für den Beruf des Profimusikers.

Niemand möchte bei einer World-Tour mit Menschen zu tun haben, die eine negative Einstellung haben und somit eine schlechte Aura verbreiten. Gefragt ist vielmehr Teamfähigkeit und eine freundliche Ausstrahlung. Dass man erstklassig trommeln kann und stilistisch versiert ist, wird bei Drummern heutzutage einfach vorausgesetzt.

 

Derrick Wright

Drummer Derrick Wright

 

Von entscheidender Bedeutung ist allerdings eben auch der Aspekt, dass man „die Musik versteht“. Das unterscheidet bei Musikern die Erwachsenen von den Spielkindern. „Die Musik zu verstehen“ ist etwas, was man gar nicht hoch genug wertschätzen kann, denn es bedeutet, dass man seine Musikerkollegen respektiert und ihre Leistung anerkennt. Und das wiederum hilft ungemein dabei, bei der Performance das gewisse Etwas zu erzeugen – nämlich diese unfassbare musikalische Magie, die letztendlich das Publikum zu begeistern vermag.

> Lesen Sie das ausführliche Interview mit Derrick Wright in der aktuellen STICKS!

 

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