6 Fragen an: Rosi Marx, European Marketing Manager ETC GmbH


ETC steht für richtungsweisende Lichtsysteme. Das amerikanische Unternehmen sorgt mit seinem Stand, beziehungsweise Ständen, seit Jahren für Messe-Attraktionen auf der Prolight + Sound. In diesem Jahr ist ETC überdies für den Messeauftritt der im letzten Jahr akquirierten Moving-Lights- und Steuerkonsolen-Profis von High End Systems verantwortlich.

Zu finden ist ETC in Halle 3.0, Stand E47, E51 und F51; High End Systems in Halle 4.0, Stand D59. Was es dort zu sehen gibt, verriet uns European Marketing Managerin Rosi Marx.

Wie gestaltet ETC seinen Messeauftritt in diesem Jahr?

Rosi Marx: Der ETC-Stand ist in diesem Jahr genauso groß wie im letzten Jahr. Durch die Übernahme der Distribution von High End Systems sind wir allerdings jetzt auch für den Messeauftritt von High End Systems verantwortlich. Somit haben wir einen weiteren Messestand mit 132 Quadratmeter in Halle 4.0, Stand D59.

Mit dem Hog Factor-Finale richtet ETC in diesem Jahr auf der Prolight + Sound ein großes Event aus. Was verspricht sich das Unternehmen davon?

Rosi Marx: ETC ist dieses Jahr zum ersten Mal für den Hog Factor verantwortlich. Dieses Event wurde von AED, dem früheren Vertrieb von High End Systems, ins Leben gerufen – und ETC setzt diese Tradition gerne fort. Mit dem Hog Factor können wir jungen Leuten, Auszubildenden oder Studenten die Möglichkeit bieten, ein ziemlich mächtiges Live-Rig zu steuern. Der Kontakt und die Förderung des Nachwuchses sind uns sehr wichtig.

Was erwartet die Besucher beim Hog Factor Finale? Ist der Wettbewerb nur für die Licht-Branche interessant oder für alle Messe-Besucher?

Rosi Marx: Der Wettbewerb bietet sehr gute Unterhaltung für alle Messe-Besucher, da die Teilnehmer – davon kann man ausgehen – sehr interessante Interpretationen zu „Never Give Up“ von Sia in Licht umsetzen werden. Außerdem wird das Spektakel mit Sicherheit zu einem Treffpunkt zum Netzwerken und zum Austausch innerhalb der Branche. Wir erwarten viele Hochkaräter – und solche, die es werden möchten.

Häufig hört man: Fachmessen sind heute nicht mehr so wichtig, wenn es um die Vorstellung von Produktneuheiten geht – dafür umso wichtiger für das Networken. Stimmen Sie dem zu?

Rosi Marx: Natürlich gibt es inzwischen sehr viele andere Kanäle und Möglichkeiten sich über Neuerscheinungen zu informieren. Doch das ist kein Nachteil: Die Fragen der Messe-Besucher haben sich entsprechend geändert. Sie sind sehr viel konkreter geworden, weil sich viele bereits vorab im Internet informieren, auf der Messe möchten sie das Produkt aber dann doch live erleben. Die Möglichkeit etwas zu berühren und Hands-on auszuprobieren bieten virtuelle Medien eben doch nicht. Und ja! Netzwerken und der Austausch mit Kollegen und Partnern sind zweifelsohne ganz zentrale Punkte einer Messe.

Die neu akquirierte Firma High End Systems ist ebenfalls auf der Prolight + Sound – fährt High End Systems mit dem Messeauftritt ein eigenes Konzept? Oder ist es in die ETC-Philosophie integriert?

Rosi Marx: Der Auftritt der beiden Marken ist sehr unterschiedlich, da sich die Produkte auch in verschiedenen Marktsegmenten bewegen. ETC ist eher theater-lastig und im Festinstallations-Bereich positioniert, während High End Systems Produkte und Lösungen für Live Events anbietet. Gemeinsam haben beide Auftritte das motivierte Team, das sich auf den Austausch mit Besuchern und Kunden freut, die Gastfreundschaft und: den weichen Teppichboden, der das lange Stehen bei Messen viel erträglicher macht.

Messetage sind anstrengend – aber auch erlebnisreich. Auf was freuen Sie sich besonders, wenn Sie die Messetage in Frankfurt verbringen?

Rosi Marx: Ich freue mich, die vielen internationalen und nationalen Kunden und Kollegen zu treffen, die über die Jahre zu Freunden geworden sind und darauf, viele neue Kontakte zu knüpfen. Und: die stündlichen Shows auf dem High End Stand. Da wird einiges geboten.

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