Alex Pietschmann: Unser Geschäft ist ein `people business´


Pressekonferenz, Stand-Parties und auch sonst jede Menge Action am Stand – die Adam Hall Group hat in diesem Jahr einen fulminanten Messe-Auftritt hingelegt. Wir wollten von Geschäftsführer Alex Pietschmann wissen, ob sich der Aufwand für das Unternehmen gelohnt hat.

Alexander Pietschmann von Adam Hall

Wie sind Sie mit der diesjährigen Prolight + Sound zufrieden?

Alex Pietschmann: Auch in diesem Jahr war die Prolight + Sound für uns als Adam Hall Group wieder sehr erfolgreich. Das zeigte nicht zuletzt der enorme Zuspruch von Kunden und interessierten Besuchern auf unserem Messestand. Wir haben dort zahlreiche neue Produkte vorgestellt und die Pressekonferenz mit der Präsentation des in Zusammenarbeit mit dem Porsche Design Studio entstandenen LD Systems MAUI P900 war überwältigend. Nicht zu vergessen unsere Live Sessions mit der Newcomer-Sängerin Kiddo Kat, die sich als Publikumsmagnet erwiesen hat.

Was hat Ihnen in diesem Jahr besonders gefallen?

Alex Pietschmann: Dass unsere globale Ausrichtung als Anbieter von ganzheitlichen Event Technologie-Lösungen positiv aufgenommen worden ist. Wir bekommen auch immer mehr interessante Bewerbungen rund um die Messezeit. Gerade in den technischen Berufen sind wir immer auf der Suche nach Talenten. Auch die kooperative Zusammenarbeit mit der Frankfurter Messegesellschaft möchte ich hervorheben, die uns in vielfältiger Hinsicht wunderbar unterstützt hat.

Der Markt wandelt sich – und damit müssen sich auch die Schwestern-Messen Musikmesse und Prolight + Sound ändern. Auch wenn es noch Reibungspunkte gibt: Denken Sie, dass die Messe insgesamt auf einem guten Weg ist?


Alex Pietschmann: Gerade die Prolight + Sound 2017 ist für uns weltweit eine der wichtigsten Eventtechnik-Messen. Die getroffenen Konzeptänderungen haben zu einer deutlichen Erhöhung der Besucherqualität geführt. Die zeitlich versetzte Musikmesse hat allerdings eine deutlich höhere Außenwirkung und scheint in dem derzeitigen Format nur sehr schwer zu funktionieren. Das stellt große Herausforderungen an die Kommunikation. Ich denke, die Messe hat dies auch realisiert und arbeitet an einer marktorientierten modernen Neuausrichtung.

Sie haben mit Adam Hall in diesem Jahr erstmals eine PK abgehalten. Welches Fazit ziehen Sie von dieser Premiere?

Alex Pietschmann: Wie schon erwähnt, gab es großen Zuspruch zu unserer Pressekonferenz, wozu ganz bestimmt auch die professionelle Organisation beigetragen hat. Das bestätigten uns auch die zahlreich erschienenen Pressevertreter. Und dass Messechef Stephan Kurzawski die PK durch eine Ansprache eröffnete, hat uns besonders gefreut.

Außerdem haben Sie zwei Stand-Parties gefeiert. Warum haben Sie diesen Aufwand betrieben? Und: Im Nachhinein – haben sich Mühen und Investitionen gelohnt?

Alex Pietschmann: Networking und ein guter Draht zu Kunden, Lieferanten und tatsächlich auch zukünftigen Kollegen spielen für die Adam Hall Group schon immer eine gewichtige Rolle. Abseits der „offiziellen“ Gesprächstermine und Meetings bieten unsere Stand-Partys die Möglichkeit, sich noch persönlicher kennenzulernen – und das auch untereinander. Natürlich lohnen sich derartige Investitionen, denn unser Geschäft ist ein „people business“, das auf Vertrauen basiert.

Was war Ihr persönlich schönstes Messe-Erlebnis?

Alex Pietschmann: Das eine schöne Messeerlebnis hatte ich jetzt nicht. Auch wenn das vielleicht etwas kitschig klingt, so sind es doch die vielen kleinen Momente und persönlichen Gespräche abseits der geschäftlichen Inhalte, die in Erinnerung bleiben.

 

 

Das Gespräch führte Gunther Matejka.

 

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.