Das erwartet Sie auf der Musikmesse 2019 3


Die Musikmesse 2019 wird vom 2. bis 5. April 2019 in Frankfurt stattfinden. Mit dem Abschluss der Musikmesse und Prolight + Sound 2018 wurden bereits erste Neuerungen für das kommende Messeduo bekannt gegeben.

Michael Biwer, Group Show Director des Bereichs 'Entertainment, Media & Creative Industries' der Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Michael Biwer, Group Show Director des Bereichs ‘Entertainment, Media & Creative Industries’ der Messe Frankfurt Exhibition GmbH, bei der Verleihung des Mipa/Pipa, Opus und Sinus Awards 2018 (Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jochen Günther)

„Wir möchten auch zukünftig auf den Stärken des Messeduos aufbauen“, erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Daher stellen wir die Weichen für eine Musikmesse und Prolight + Sound 2019, die die Wünsche unserer Kunden nach einem internationalen Place-to-be der Musik- und Eventtechnologiebranchen noch stärker in den Mittelpunkt stellen und Synergien zwischen den Veranstaltungen optimal nutzen.“

Zeitliche und räumliche Zusammenlegung der Musikmesse und PLS

2019 werden die Musikmesse und Prolight + Sound erstmals zeitgleich vom 2. bis 5. April 2019 – Dienstag bis Freitag – stattfinden. Das Musikmesse Festival wird 2019 wiederum um einen Tag verlängert und findet von Dienstag bis Samstag statt. „Wir wollen allen Musikinteressierten am Freitag und auch am Samstag weiterhin ein attraktives Angebot rund um Musik und Musikmachen bieten. Daher werden wir im Austausch mit Ausstellern, Händlern und Partnern ein Veranstaltungskonzept mit Themenschwerpunkten wie Vintage, Entertainment und Lifestyle entwickeln“, so Michael Biwer.

Hallenplan Musikmesse

Außerdem werden die beiden Fachmessen auch räumlich näher zusammenrücken: Die Prolight + Sound wird 2019 in den unteren, die Musikmesse in den oberen Hallenebenen stattfinden.

Bereits nach der Pressekonferenz machten sich kritische Stimmen breit – vor allem Aussteller der Prolight + Sound befürchten einen Qualitätsverlust des B2B-Charakters der Prolight + Sound.

Neuer Wettbewerb

Gemeinsam mit der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG) hat die Musikmesse erstmals den Wettbewerb „Neue Therapie-Instrumente“ ausgeschrieben. Der Preis zeichnet innovative Therapie-Instrumente aus – egal ob handwerklich erstellt, oder digital. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

 

Musikmesse Plaza

Für den Samstag hat die Musikmesse mit der Musikmesse Plaza ein neues Konzept für alle Musiker und Musikbegeisterte vorgelegt. Die Plaza soll mit Direktverkauf, Vintage-Highlights, Konzerten, Platten- und Flohmärkten zahlreiche Endkunden nach Frankfurt locken. Alle Details zur Musikmesse-Plaza lesen Sie hier.

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3 Gedanken zu “Das erwartet Sie auf der Musikmesse 2019

  • Ahd Heide

    ihr macht es für Hobbymusiker noch unattraktiver !
    Schade ! Junge Menschen für die Messe zu begeistern fällt damit zunehmend schwer !
    Das Wochenende vorher war immer ein schönes Event für unsere “Hausmusiker”!
    Alles dem Commerz ,nichts kommt mehr vom,zum Herz !
    Schade !

  • Stefan Seider

    Wiedermal wird der eigentliche Kunde, außen vor gelassen. Den Samstag nicht für die breiten Massen zu öffnen, ist für mich eine tiefe Enttäuschung, da ich gerade mit meinen Sohn zusammen immer einen der schönsten Tage im Jahr auf der MM verbrachte…….. Da dieser noch zur Schule geht ist ein Besuch unter der Woche nicht möglich. Sehr schade, weil ich glaube, dass das Ende der MM damit eingeläutet ist.

  • Susanne Schmitt

    Was für ein Irrsinn oder Unfug im nach hinein um einen Tag zu verlängern. Da machen vielleicht etwa 30% der Aussteller mit,
    wahrscheinlich hauptsächlich Chinesen, da für sie der Rücktransport teuer ist, als vor Ort gleich zu verkaufen.
    Hätte man nicht gleich die Messe von Mittwoch bis Samstag machen können wie immer? Viele Hobbymusiker, die hauptsächliche Kaufkraft der Musikindustrie, arbeitet von Montag bis Freitag zu 75%. Der Samstag war vielleicht in den letzten Jahren schwächer besucht als sonst, das lag aber an anderen Dingen. In Zeiten des Internets und des aufblühenden Versandhandels ist es doch für den Musiker doch sehr einfach, sein Wunschinstrument nacheinander zu bestellen, in den vertrauten vier Wänden zu testen und dann wieder bei nicht gefallen einfach zurück zu senden. Ein anderer Grund sind auch die teueren Tagesticket. Zum Messeticket nochmal 10 Euro für das Parkticket und im Gastronomiebereich rechne mal mit zusätzlich 20 Euro. OttoNormalverbraucherMusiker ist das zu teuer und bei schönem Wetter ist er lieber chillen.
    Macht doch die Musikmesse alle 2 Jahre und dann wieder von Mittwoch bis Sonntag, dann wird es sich für die Aussteller und Besucher
    wieder rentieren. Am letzten Tag kann man dann ab 15.00 Uhr auch sogenannte Ausstellungsstücke erwerben.
    Bedenke: Wachstum muß gepflegt werden, wie bei einem heranwachsenden Kind. Viele Aussteller und ihr Personal waren in der Vergangenheit meist ab Freitags manchmal gereizt, wenn die Messeprognosen sich nicht umgesetzt haben. Da haben aber auch viele verlernt, dass verdienen von dienen sich ableitet.
    Aber es gibt auch wie immer Ausnahmen und denen geht es immer wieder von Jahr zu Jahr besser.
    Der Musiker ist ein sehr einfacher und talentieter Mensch. Er will Musik machen. Wenn diverse Hersteller auch das erkennen würden,
    nicht jedes oder alle zwei Jahre ein neues Modell oder Update zu liefern, Modellpflege heisst das Zauberwort, wer das begreift, ist seiner Konkurenz überlegen. Diese Pflege kann doch mal vier bis fünf Jahre dauern, bis dann ein neues und überarbeitet Upgrate vorgestellt wird.
    Bedenket: Mit zuviel Dünger übersäuert man den besten Nährboden, mit zuviel Neuen Modellen verkrault man den Musiker. Beispiel
    Digitalpiano. Erst ein Model A um die 5000 € in drei Varianten. Ok, aber der Preis ist zu hoch. Dann zwei Jahre später ein neues Model mit 70% der Technick von Model A zum Preis von 2500 € genannt Model B. Nach einem weiteren Jahr ein Modell C, mit 60% Technick
    von Model A zum Preis von 1000 €. Die Musiker von Model A fühlen sichch falsch beraten und betrogen. Das Spiel beherrschen vielen Hersteller, worauf sich dann nach BACK TO THE RUTES das normale akustische Klavier wieder gewinnt. Denn wir können uns an früher erinnern, war ein Klavier oder eine Gitarre angeschafft, dann wurde das Instrument erlernt und gespielt. Man plagt sich nicht mit Updates und Erneuerungen. Das Instrument wird sogar vererbt. Dieser Sättigungsgrad ist in vielen Bereichen der Musikbranche erreicht, doch viele Hersteller wollen das nicht wahr haben. Schön reden kann man vieles, aber klare, ehrliche Wort sind in Notzeiten immer besser angekommen als Luftschlösser zu bauen.