Nach Kritik: Gibson legt neuen Restrukturierungsplan vor


In einer aktuellen Pressemitteilung gibt Gibson Brands Inc. bekannt, dass alle wichtigen Stakeholder dem abgeänderten Restrukturierungsplan zustimmen. Der ursprüngliche Plan hatte Kritik hervorgerufen – die Blackstone Group war der Ansicht gewesen, dass die Privatkapitalgesellschaft KKR bevorzugt behandelt werde. Die Stakeholder erhalten nun neue Stimmzettel und die Abstimmungsfrist wurde verlängert.

Gibson-Juszkiewicz

Henry Juszkiewicz kaufte Gibson im Jahr 1986

Henry Juszkiewicz ist zuversichtlich, dass der neue Plan abgesegnet wird. „Mit der umfassenden Einigung ist Gibson auf dem besten Weg, seine Restrukturierung abzuschließen”, erklärt der Chief Executive Officer von Gibson Brands. „Dank der vereinten Anstrengungen unserer Stakeholder und ihres Engagements, eine Lösung zu finden, erwarten wir, dass Gibson im vierten Quartal dieses Jahres aus Kapitel 11 als ein starkes Unternehmen hervorgehen kann, das sich künftig auf sein Kerngeschäft mit Musikinstrumenten konzentriert.”

Sobald der Plan bestätigt und in Kraft getreten ist, wird Juszkiewicz sein Amt als CEO niederlegen und seine neue Tätigkeit als Berater antreten. Brian Fox von der Consulting-Firma Alvarez & Marsal wird in seiner Rolle als CRO das Tagesgeschäft beaufsichtigen, bis ein CEO für den Gitarrenhersteller gefunden ist. Seit August 2017 ist Fox bei Gibson als Chief Restructuring Officer tätig.

 

Kopien des Plans und Materialien zur Offenlegungserklärung sowie Gerichtsdokumente können hier eingesehen werden: https://cases.primeclerk.com/gibson

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