Online-Lessons & Apps: Fender rüstet sich mit neuer Digital-Abteilung für die Zukunft


Wie das US-Fachmagazin mmrmagazine.com berichtet, hat Fender in Hollywood einen neuen Standort gegründet, bei dem sich ein neues 100-köpfiges Team primär um die Entwicklung neuer Digital-Produkte kümmert.

Fender Logo

 

“Wir investieren in die Zukunft”, erklärt der Fender-CEO Andy Mooney. “Wir haben bei Fender eine digitale Organisation geschaffen, die speziell auf die Entwicklung digitaler Produkte und Services spezialisiert ist, um der nächsten Gitarristen-Generation zu helfen.“

Mit dem App-basierten Tuner hat Fender bereits das erste Digital-Produkt im Sortiment. 130.000 Musiker haben sich in dem ersten Monat die App heruntergeladen. „Wir gehen davon aus, dass sich im Laufe der Jahre Millionen von Menschen den Tuner auf ihr Smartphone laden werden“, so Mooney.

 

Fender betreibt Content Marketing auf hohem Niveau

 

Dass die neue Digital-Strategie auch auf Content Marketing setzt, zeigt die Masse an Content, den der Instrumente-Hersteller derzeit produziert. „Wir entwickeln gerade über 500 Stunden Theorie- und Praxis-Unterricht und zudem tausende von Song-Lessons“, erklärt der CEO. „Wenn also in Zukunft Jemand Gitarrenunterricht nehmen möchte – egal, ob er ein Country-Fan oder Classic-Rock-Fan ist – werden wir ihn mit einer Reihe von Produkten und Services unterstützen, die ihm durch das erste Jahre helfen.”

Wie wichtig das erste Jahre beim Instrumentenlernen ist, zeigen die Statistiken. „Über 90 Prozent brechen im ersten Jahr ab. Aber die 10 Prozent, die durchhalten, bleiben ihr Leben lang dem Instrument treu und werden vielleicht obsessive Gitarrensammler, so wie ich“, orakelt Mooney.

 

Fender möchte MI-Branche stärken

 

Fender hat es sich mit der Content-Marketing-Strategie zum Ziel gesetzt, die Abbrecherzahlen zu reduzieren und damit der gesamten MI-Branche zu helfen. „Wenn wir die Quote nur um 10 Prozent senken, könnten wir das gesamte Volumen der MI-Industrie verdoppeln“, prognostiziert der Fender-CEO optimistisch.

Der neue Digital-Team-Leiter Richard McDonald erklärt, warum gerade Fender für diese Aufgabe prädestiniert ist. So sei es ein Markenzeichen des US-Herstellers, ständig neue Produkte und Innovationen zu entwickeln: „Wir verstehen die Herausforderungen, vor denen Spieler stehen, und wir können ihnen Lösungen anbieten, mit denen sie ihre eigene Stimme finden können.“

 

 

Andy Mooney beim NAMM-Talk im Januar 2016:

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