Ratingagentur Moody’s stuft Gibson herab


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Bereits im vergangenen Jahr hat Moody’s Gibson von Caa1 auf Caa2 herabgestuft. Nun wurde der angeschlagenen Gitarrenhersteller erneut negativ bewertet – die Rating-Agentur sieht die zukünftige Liquidität der Gibson Guitar Corporation in Gefahr.  

In einem am 17. August veröffentlichten Bericht bekundet Moody’s Sorge um das schwache operative Geschäft von Gibson und den Liquiditätsdruck, der aus fälligen Rückzahlungen im Juli und August 2018 entsteht. Außerdem sei die Kapitalstruktur des Unternehmens nicht nachhaltig. „Die Rating-Aussichten sind negativ”, erklärt Kevin Cassidy, Senior Credit Officer bei Moody’s Investors Service.

In dem Bericht heißt es:

“The rating outlook is negative. The downgrade reflects Moody’s concerns about the company’s ability to meet all of its financial obligations in 2016 and 2017 that include over $80 million due to a consumer electronics supplier and $45 million in near-term outstanding indebtedness, if the ABL revolving credit facility is not refinanced. The expiration date of the ABL was recently accelerated to May 2017 from January 2018 because the company was in violation of a covenant.”

In diesem Jahr erwartet Moody’s aufgrund einer Sortimentskürzung im Audio-Segment und den Problematiken um die neuen CITES-Bestimmungen einen deutlichen Umsatzrückgang bei Gibson. Um künftig weiter liquide zu bleiben, ist Gibson auf weitere Geldgeber angewiesen.

Den vollständigen Finnazbericht können Sie bei Moody’s für 250 US-Dollar erwerben. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenfassung.

 

Moody’s ist die zweitgrößte Ratingagentur und beherrscht 40 Prozent des Marktes. Das Kerngeschäft sind Bewertungen von Wirtschaftsunternehmen und Banken sowie deren Management.

 

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