Studie: Diese Auswirkungen hat der Brexit auf britische Profi-Musiker


Die britische Incorporated Society of Musicians (ISM) hat eine Studie über die Auswirkungen des Brexits auf britische Profi-Musiker veröffentlicht. Über 2000 Musiker aus Großbritannienwurden wurden dabei zu Themen wie zukünftige Arbeit, Mobilität und Visa, Transport von Instrumenten und Equipment sowie Gesundheit und soziale Sicherheit befragt.

Das sind die Ergebnisse auf einem Blick:

  •  50 Prozent der Befragten geben an Auswirkungen auf ihre Berufsausübung zu spüren, 95 Prozent bezeichneten diesen Einfluss als negativ.
  • 63 Prozent erwarten zukünftig Schwierigkeiten mit ihrer Arbeit in den EU-Staaten zu bekommen. Befragte gaben an, dass bereits Aufträge aufgrund des Brexits abgesagt oder gecancelt wurden.
  • 85 Prozent der Befragten arbeiten mindestens einmal im Jahr in einem anderen EU-Land, 22 Prozent über elfmal im Jahr und mehr als ein Drittel (35%) mindestens einen ganzen Monat.
  • Jeder siebte Musiker gab an, nur eine Woche Zeit haben, um einen Job an- und wahrzunehmen.
  • 64 Prozent sprechen sich im Falle des Brexits für eine Regelung mit einem zweijährigen Mehrfacheinreisevisum aus.
  • 95 Prozent bevorzugen diese Lösung gegenüber sogenannter Permitted Paid Engagement (PPE) Visa.
  • 83% der Befragten gaben an, dass sie sich eine spezielle Hotline für Musikerfragen wünschen
  • 58 Prozent zeigen sich besorgt, was einen Transport ihrer Instrumente nach dem Brexit betrifft.

Die vollständige Studie steht auf www.ism.org zum Download bereit.

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