Wie viel geben Berufsmusiker für ihr Equipment aus, und wo kaufen sie ein?


Robin Kirchner

Foto: Robin Kirchner

Für Profis sind Musikinstrumente nicht nur klingende Objekte der Begierde, sondern ARBEITSGERÄTE. Sie müssen tadellos sein – sichern sie doch ihre Existenzen. Wir wollten wissen: Wie viel geben Berufsmusiker für ihr Equipment aus, und wo kaufen sie ein? Interessant: Der Fachhandel steht bei Kennern und Könnern offenbar enorm hoch im Kurs.

Welches Instrument spielst Du?

Bernhard Hollinger: Mein Hauptinstrument ist der E-Bass. Zusätzlich spiele ich regelmäßig Konzerte mit dem Kontrabass und sporadisch mit Sousaphon und Synthesizer-Bass bzw. Synthesizers.

Welches Equipment verwendest Du hauptsächlich?

Für Jazz und anspruchsvollere Parts verwende ich meinen passiven Fodera NYC Empire 4-Saiter. Für mehr pop-orientierte Musik und Low-End Anspruch greife ich auf den aktiven 5 Saiter Marcus Miller Jazz Bass von Sire zurück. Zusätzlich habe ich einen 77er Fender Jazz Bass, der
immer mal wieder zum Einsatz kommt. Bei Bass-Saiten bevorzuge ich Elixier. Ich bin sehr glücklich, mich in Sachen Verstärkung auf die Unterstützung von Aguilar verlassen zu können. Ich besitze einen Tone Hammer 500 und zwei SL112-Cabinets. Zudem nutze ich den BOSS Enhancer/Limiter, Aguilar FilterTwin, Line6 Delay und den Mini-Power-block von Fame.

Wie viel Geld pro Jahr gibst Du für Musik- Equipment aus?

Es kommen circa 4.000 bis 5.000 Euro im Jahr zusammen.

Wo kaufst Du das Equipment meistens ein?

Ich setze auf Online-Stores und Ebay Marktplaats, die niederländische Version des Online-Auktionshauses. Wenn sich die Zeit findet, gehe ich noch immer gerne in Läden.

Wenn Du einen „Händler Deines Vertrauens“ hast – was schätzt Du besonders an ihm?

Ich mag den persönlichen Kontakt, den guten Service und das Gefühl, dass ermitdenkt bei meinem kreativen Schaffensprozess.

Was erwartest Du vom stationären Fachhändler?

Ein guter und zuvorkommender Service überzeugen mich.

Was spricht für / was gegen Fachhändler?

Fachhändler bieten einen direkten Ansprechpartner und man kann die Produkte vor Ort testen. Allerdings kosten die Fahrt zum Händler und langes Warten im Laden Zeit. Das beschränkte Angebot ist auch ein Nachteil.

Weitere Interviews zum Thema Kaufverhalten können Sie jetzt in der Musical Merchant Ausgabe 01/18 nachlesen!

 

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