Schweiz verbietet Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern


In einer Sitzung am Freitagmorgen hat der Schweizer Bundesrat beschlossen, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern zu verbieten. Diese Maßnahme tritt sofort in Kraft und gilt mindestens bis zum 15. März. 

Durch diese Maßnahme soll die Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz eingedämmt werden. Man begründet die Entscheidung durch die aktuelle „besondere Lage“. Durch das Epidemiengesetz ist es dem Bundesrat also möglich, Entscheidungen zu treffen, die normalerweise in die Zuständigkeit der einzelnen Kantone fallen.

Der Gesundheitsminister der Schweiz Alain Berset räume ein, dass die gewählte Grenze auch ein Stück weit willkürlich gewählt sei. Bei Veranstaltungen unter 1000 Besuchern müssten die Organisatoren von Veranstaltungen zusammen mit den Behörden in den Kantonen die Risiken ebenfalls abwägen.

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